Creditrend

Input für die Praxisführung


Kreditmanagement aktuell

Wo stehen Sie? Ihre Zahnarztpraxis im Vergleich

Hand die auf eine Glasscheibe zwei Linien (rot und blau) zeichnet

Aus Kennzahlen im Bereich Kreditmanagement lassen sich wichtige Erkenntnisse zur Positionierung, zur wirtschaftlichen Leistung und zur finanziellen Sicherheit einer Zahnarztpraxis gewinnen. Benchmarks ermöglichen einen aufschlussreichen Vergleich der Performance der eigenen Praxis mit dem Branchendurchschnitt und legen Optimierungspotenzial offen.

Es gehört zum kleinen Einmaleins der Führung einer Zahnarztpraxis, sich anhand von Kennzahlen periodisch ein Bild vom Geschäftsverlauf zu machen. Zu den wichtigsten Messgrössen der Erfolgsrechnung zählen die Entwicklung von Umsatz, Ertrag und Kosten. Relevant sind auch Daten zum Wachstum wie Patientenzugänge und Patientenverluste, zum Ertragswert und zur Häufigkeit der verschiedenen Behandlungsarten oder zu den Behandlungsfrequenzen der einzelnen Patienten. Die periodische Gegenüberstellung dieser klassischen Kennzahlen gibt zwar Aufschluss über die Entwicklung der wirtschaftlichen Leistung der Zahnarztpraxis, aber sie sagt nur wenig bis gar nichts über deren Wettbewerbsfähigkeit aus. Ob die Zahnarztpraxis in einem zunehmend härter umkämpften Markt gut genug positioniert ist, lässt sich anhand der Geschäftsentwicklung nur bedingt beurteilen. Die Frage muss vielmehr lauten: Wo stehen wir im Vergleich zur Konkurrenz?

Benchmarks als strategisches Führungsinstrument

Kundinnen und Kunden der Zahnärztekasse AG, die das Kreditmanagement an die Zahnärztekasse AG ausgelagert haben, sind in der privilegierten Lage, dass ihnen die Antwort sozusagen auf dem Silbertablett präsentiert wird. Denn mit der Angebotskomponente Benchmarks steht ihnen im Rahmen des Grundangebots Basic kostenlos ein nützliches strategisches Instrument für die wachstums- und erfolgsorientierte Unternehmensführung zur Verfügung. Benchmarks macht Stärken und Schwächen im Prozess des Kreditmanagements sichtbar und liefert die nötige Informationsbasis, um Schwachstellen auszumerzen und gezielt die erforderlichen Massnahmen für Verbesserungen zu ergreifen.

Das Set der Kennzahlen umfasst rund 30 Positionen. Diese decken im Wesentlichen die folgenden Bereiche ab:

  • Umsatzvolumen
  • durchschnittlicher Honorarnotenwert
  • Zahlungsfristen
  • Bonitätsprüfungen
  • Mahnvolumen
  • Inkassoübergaben und Inkassoerfolg
  • Teilzahlungsvolumen
  • Anzahl Zugriffe auf die Internet-Dialog-Plattform www.debident.ch *)

*) Elektronische Service-Plattform für Kundinnen und Kunden der Zahnärztekasse AG

Die Zahnärztekasse AG erfasst die Kennzahlen der Kundin oder des Kunden und stellt diesen die entsprechenden Durchschnittskennzahlen des gesamten über die Zahnärztekasse AG abgerechneten Honorarumsatzvolumens gegenüber. Da der Kundenstamm der Zahnärztekasse AG kleinere und grössere Zahnarztpraxen in der ganzen Schweiz mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen umfasst, dürfen die Durchschnittskennzahlen für die Branche repräsentativ sein.

Tabellarische Darstellung einjährige Periode

Der Kennzahlenvergleich Kreditmanagement der Zahnärztekasse AG weist die Beträge und Prozentangaben auf einen Hundertstel genau aus und vermittelt übersichtlich dargestellt die relevanten Daten zu den einzelnen Positionen. Er wird im Jahresrhythmus aktualisiert.

Auszug Tabellarische Darstellung einjährige Periode

Grafische Darstellung mehrjährige Periode

Neben der tabellarischen Darstellung, die sich auf eine einjährige Periode bezieht, bietet die Zahnärztekasse AG einen Mehrjahresvergleich in grafischer Darstellung an. Diese zeigt die längerfristigen Trends an und macht die Abweichungen auf einen Blick sichtbar.

Auszug

Bonitätsprüfung

Was lässt sich aus dem Kennzahlenvergleich herauslesen?

Feststellung und Folgerung

  • Der Honorarumsatz liegt unter dem Durchschnitt.
    Die wirtschaftliche Leistung der Zahnarztpraxis ist ungenügend.
  • Der durchschnittliche Honorarwert liegt unter dem Branchendurchschnitt.
    Die Zahnarztpraxis muss mit Kleinaufträgen vorlieb nehmen, weil sie es nicht versteht, sich als zahnmedizinisches Kompetenzzentrum zu positionieren (Prothetik, Implantate usw.)
    Die Patienten verzichten auf aufwändigere Behandlungen, weil es die Zahnarztpraxis versäumt, auf die Möglichkeit von Teilzahlungsvereinbarungen hinzuweisen.
  • Die Zahl der Mahnungen und Inkassofälle liegt über dem Durchschnitt.
    Die Durchführung von Bonitätsprüfungen ist nicht institutionalisiert.
  • Die Zahlungsfristen liegen über dem Durchschnitt.
    Das Mahnwesen wird zu wenig kosequent gehandhabt.
  • Die Zahl der Teilzahlungsvereinbarungen liegt unter dem Durchschnitt.
    Die Zahnarztpraxis nimmt die Chancen dieses kundenfreundlichen Finanzierungsinstruments zu wenig wahr.
  • Die Zahl der Rückzüge und der Anteil der Korrekturen am Auftragswert der Honorarnoten liegen über dem Durchschnitt.
    Die Leistungserfassung weist Mängel auf.
    Die Zahnarztpraxis macht Patienten unklare Angaben zu den anfallenden Kosten und erstellt nur in Einzelfällen oder gar keine Kostenvoranschläge.
  • Die Anzahl Zugriffe auf die Internet-Dialog-Plattform www.debident.ch liegt unter dem Durchschnitt.
    Die Internet-Dialog-Plattform www.debident.ch wird von den autorisierten Mitarbeitenden der Zahnarztpraxis zu wenig intensiv genutzt. Hier liegt Potenzial für die Steigerung der Effizienz in der Administration brach.

Benchmarks Innensicht

In Ergänzung zum Kennzahlenvergleich mit dem Branchendurschnitt steht den Kundinnen und Kunden der Zahnärztekasse AG eine tabellarische Darstellung der internen Praxiskennzahlen im Vorjahresvergleich zur Verfügung. Auch aus diesen Daten lassen sich Rückschlüsse auf die Geschäftsentwicklung ziehen. Allerdings ohne Bezug zum Wettbewerbsumfeld.

Auszug Benchmark Innenansicht

Mit den Benchmarks Kreditmanagement und weiteren flankierenden Dienstleistungen unterstreicht die Zahnärztekasse AG den Anspruch, ihre Kundinnen und Kunden erfolgreicher zu machen. Diese profitieren auch auf der Ebene der Unternehmensentwicklung von wertvollen Impulsen und konkreter Unterstützung.