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Kreditmanagement aktuell

Outsourcing für KMU:
sinnvoll oder unsinnig?

Kreditmanagement aktuell

Die Auslagerung fachfremder Geschäftsbereiche kann die betriebliche Effizienz erheblich steigern. Für Zahnarztpraxen ist das Outsourcing des Kreditmanagements eine betriebswirtschaftlich interessante Option. Die Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Partner setzt personelle Ressourcen frei, erhöht die Servicequalität und bietet Gewähr für Transparenz.

Outsourcing gilt vor allem in Grossunternehmen als interessante strategische Option. Zur Diskussion steht in der Regel die Auslagerung von IT-Infrastrukturen und Fuhrparks oder das Outsourcing der Immobilienbewirtschaftung. Doch auch für KMU ist das Outsourcing von gewissen fachfremden Bereichen und Tätigkeiten schon längst gang und gäbe. So ist es kaum denkbar, dass es noch Unternehmen gibt, die ihre Mitarbeitenden die Arbeitsräume selber reinigen lassen. Zu den typische Outsourcing-Klassikern im Kleinunternehmen zählen auch die Buchhaltung, das Erstellen von Steuererklärungen, die Klärung rechtlicher Fragen, die Personalrekrutierung oder das Marketing.

Es ist für die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von KMU völlig selbstverständlich, in diesen Bereichen externe Fachleute beizuziehen, die über das erforderliche Expertenwissen verfügen. Weniger offensichtlich ist, dass in vielen Kleinunternehmen ebenso fachfremde Aufgaben wie die Abrechnung geleisteter Arbeiten oder die Überwachung der Debitorenbestände intern erledigt werden. Weshalb setzen sie für die oft zeitraubende Debitorenbewirtschaftung und das ganze Drumherum eigene personelle Ressourcen ein, die doch in erster Linie dazu da sind, Mehrwert für das Unternehmen zu generieren?

Outsourcing: ein strategischer Entscheid

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht hat das Outsourcing von fachfremden Geschäftsbereichen zahlreiche Vorteile, doch gibt es auch kritische Aspekte, die sorgfältig geprüft werden wollen. Die grosse Chance des Outsourcings liegt darin, dass sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann. Die Auslagerung setzt wertvolle Ressourcen frei, die für ertragswirksame Tätigkeiten zum Einsatz kommen können. Sie macht das Unternehmen flexibler, erhöht die Leistungsqualität im ausgelagerten Bereich und löst das Problem der Stellvertretung. Demgegenüber birgt Outsourcing auch gewisse Risiken. Gerade Geschäftsführer kleinerer Unternehmen befürchten einen Kontrollverlust und mangelnde Transparenz. Vielen widerstrebt es, sich in die Abhängigkeit eines Anbieters von Dienstleistungen zu begeben und sich an ihn zu binden. Als problematisch wird oft auch empfunden, wenn externe Dienstleister im Rahmen einer Outsourcing-Partnerschaft in Kontakt mit den Kunden des Unternehmens kommen. Ist dies der Fall, muss die Frage der endkundenbezogenen Servicekompetenz des Dienstleisters tatsächlich sehr sorgfältig geprüft werden.

Die Vorteile von Outsourcing-Lösungen für dazu geeignete Geschäftsbereiche sind in der Betriebswirtschaft unbestritten. Wie relevant das Risiko ist, hängt davon ab, mit wem man sich auf eine Outsourcing-Partnerschaft einlässt. Dies gilt bei der Beauftragung eines Putzinstituts genau sowie bei der Wahl eines Treuhänders, eines Steuer- und Rechtsberaters oder eines IT-Spezialisten. Schlüsselkriterien für die Beurteilung eines potenziellen Outsourcing-Partners sind Professionalität, Seriosität, Integrität und Vertrauenswürdigkeit. Sind diese Grundanforderungen erfüllt, ist Outsourcing eine strategische Option, die ernsthaft in Betracht gezogen werden sollte.

Die Auslagerung des Kreditmanagements macht Zahnarztpraxen erfolgreicher

Die Zahnärztekasse AG erledigt für nahezu 1000 Zahnärztinnen und Zahnärzte in der ganzen Schweiz sämtliche Aufgaben rund um das Kreditmanagement im Rahmen von individuell ausgestalteten Outsourcing-Lösungen. Die Kundinnen und Kunden der Zahnärztekasse AG sind überzeugt, dass die Auslagerung des Kreditmanagements ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt und sie erfolgreicher macht. Dabei geht es nicht allein um die Entlastung der Mitarbeitenden von administrativen Aufgaben und die Fokussierung auf eine konsequent wirkungsorientierte Praxisführung im Sinne einer gelebten Servicekultur. Vielmehr bewirkt die Zusammenarbeit mit der Zahnärztekasse AG auch einen grossen Schritt in Richtung Professionalisierung des Kreditmanagements sowie eine Erweiterung des Dienstleistungsangebots für die Patentinnen und Patienten. Stichworte dazu sind transparente Rechnungstellung, attraktive Finanzierungsmöglichkeiten wie Teilzahlung oder die kompetente Beratung der Patienten in Fragen der Finanzierung von zahnmedizinischen Behandlungen.

Absolute Gewähr für Transparenz und Kontrolle

Was die kritischen Aspekte des Outsourcings anbetrifft, haben die Kundinnen und Kunden der Zahnärztekasse AG keine Bedenken. Sie befinden sich dank flexibler und teilweise situativer Nutzung der Finanz-Dienstleistungen in keiner Weise in einem Abhängigkeitsverhältnis. Über die geschützte Internet-Dialog-Plattform www.debident.ch können sie sich jederzeit einen Einblick in den aktuellen Stand der Debitoren verschaffen, Abrechnungsdaten einsehen, selber Buchungen vornehmen, Liquiditätsprognosen stellen und weitere praktische Funktionen wie Online-Bonitätsprüfungen oder den Teilzahlungsrechner nutzen. Trotz Auslagerung sind Transparenz und Kontrolle hundertprozentig gewährleistet.

Kommunikationskompetenz im Patientenkontakt

Mit dem Honorarnotenversand, der Abwicklung von Teilzahlungsvereinbarungen, dem Mahnwesen und insbesondere bei der Beratung steht die Zahnärztekasse AG in direktem Kontakt mit den Patientinnen und Patienten. Sie ist sich ihrer Verantwortung für die Pflege guter Kundenbeziehungen bewusst und kommuniziert mit den Patienten respektvoll, freundlich und mit Gespür für ihre Bedürfnisse. Auch diesbezüglich spricht also nichts gegen das Outsourcing des Kreditmanagements.

Das Richtige tun

Der Unternehmer und Politiker Philip Rosenthal (1916 bis 2001) sagte einmal: «Das Ideal eines Managers ist der Mann, der genau weiss, was er nicht kann, und der sich dafür die richtigen Leute sucht.» Dass er sich in der männlichen Form ausdrückte, sei ihm verziehen. Damals war es noch nicht absehbar, dass Frauen in Management-Positionen gelangen und schon gar nicht, dass sich der Zahnarztberuf zu einem ausgesprochenen Frauenberuf entwickeln würde. Wahr ist die Aussage Rosenthals trotzdem. Sie steht im Einklang mit der Managementlehre des US-amerikanischen Ökonomen Peter F. Drucker, der klar zwischen Effektivität und Effizienz unterscheidet. Effektivität heisst, – so Drucker – «die richtigen Dinge tun». Effizienz bedeutet, «die Dinge richtig tun».

Effektiv zu sein, also die richtigen Dinge tun, setzt voraus, dass man sich von allen anderen Aufgaben verabschiedet. Zum Beispiel vom Kreditmanagement. Und sich voll und ganz auf diejenigen Tätigkeiten konzentriert, die Wirkung erzeugen. Eine massgeschneiderte Outsourcing-Lösung macht den Weg dafür frei.

Outsourcing und Professionalisierung des Kreditmanagements: Was bringts?

Für die Zahnarztpraxis

  • Nachhaltige Sicherung der Liquidität
  • Entlastung des Praxisteams von fachfremden Aufgaben
  • Frei wählbare Auszahlungstermine der von den Patienten geschuldeten Honorare
  • Pünktliche Zahlungseingänge
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Ausbau des Dienstleistungsangebots (Patientenberatung in finanziellen Fragen)

Für die Patientinnen und Patienten

  • Kompetente Beratung zur Finanzierung von zahnmedizinischen Behandlungen
  • Sicherheit dank verbindlichen Kostenvoranschlägen
  • Übersichtlich gestaltete Honorarnoten mit hohem Detaillierungsgrad
  • Vorteilhafte Teilzahlungsmodelle
  • Zuvorkommende Betreuung durch entspannte Praxismitarbeitende