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Input für die Praxisführung


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Unternehmerin sein: Erfüllung oder Dauerstress?

Frauenberuf Zahnärztin

Die Frau als Unternehmerin steht vor der permanenten Herausforderung, die Doppelbelastung von Beruf und Familie möglichst reibungslos zu organisieren. Sie kommt nicht darum herum, Prioritäten zu setzen. Wenn das Familienleben nicht zu kurz kommen darf, muss die Konzentration auf das Wesentliche im beruflichen Bereich erfolgen.

Dass Frauen punkto Führungsqualitäten den Männern mindestens ebenbürtig sind, haben sie längst bewiesen. Leider ist es immer noch Realität, dass sie im Hinblick auf eine selbständige Berufsausübung als Unternehmerinnen nach wie vor gewisse Nachteile in Kauf nehmen müssen. Der Grund dafür ist, dass die Frau noch immer mehrheitlich Familienpflichten zu erfüllen hat und ihre traditionelle Mutterrolle wahrnehmen muss, was ihr berufliches Engagement zwangsläufig einschränkt. Soll sie deshalb darauf verzichten, Unternehmerin zu sein und ihre eigene Zahnarztpraxis zu führen?

Die Haltung überdenken

Darauf gibt es nur eine Antwort: Nein! Es ist durchaus möglich, unternehmerisches und familiäres Engagement in Einklang zu bringen. Dazu braucht es je nach Charakter und individueller Ambition eine Veränderung im Selbstverständnis als weibliches Wesen: Frauen, die im Berufsleben stehen und Führungsverantwortung tragen, neigen dazu, sich ständig beweisen zu müssen. Mit einem Hang zur Perfektion setzen sie sich selber unter Druck, um zu zeigen, dass sie ebenso kompetent sind wie ihre männlichen Kollegen. Wenn es ihnen gelingt, sich von diesem selbst auferlegten Druck zu befreien und über den eigenen Schatten zu springen, sind bereits gute Voraussetzungen für eine gelassene Bewältigung der beruflichen und unternehmerischen Herausforderung gegeben. Diese Umstellung auf der mentalen Ebene hilft der Frau, sich aus den selbst- und fremdbestimmten Zwängen zu befreien und ihr Unternehmertum ohne Selbstaufgabe zu leben und zu entwickeln.

Sich strategisch sinnvoll ausrichten

Um in der Doppelrolle als Unternehmerin und Familienfrau eine zufriedenstellende Situation zu erreichen, ist es auch notwendig, über strategisch-betriebswirtschaftliche Fragen nachzudenken. Wie will ich meine Zahnarztpraxis im Markt positionieren? Wo setze ich die Prioritäten? Wie gehe ich mit meinen begrenzten zeitlichen Ressourcen um? Als mögliche Antwort bietet sich das Outsourcing fachfremder Tätigkeiten an. Klassische Outsourcing-Bereiche sind beispielsweise die Buchhaltung, das Erstellen von Steuererklärungen, Unterhalt- und Support für die IT-Systeme, die Realisation von Werbemassnahmen oder – ganz profan – die Reinigung der Praxisräume.

In die Kategorie der fachfremden Tätigkeiten, die definitiv nicht zu den Kernkompetenzen einer Zahnarztpraxis zählen, gehört ohne Zweifel auch das Kreditmanagement. Tatsächlich ist das Outsourcing des Kreditmanagements an einen spezialisierten Partner gerade für die Zahnärztin eine Chance, sich zeitlich zu entlasten und Freiraum zu gewinnen, den sie für ihre Familie und sich selber nutzen kann.

Wirkungsorientierte Praxisführung und Sicherung der Liquidität

Die Auslagerung des Kreditmanagements ist auch aus strategischer Sicht eine sinnvolle Option, die dem Perfektionsanspruch ambitionierter Unternehmerinnen entgegenkommt. Einerseits ermöglicht es die Outsourcing-Lösung, den Ansatz der wirkungsorientierten Praxisführung konsequent umzusetzen. Dieser beruht auf den drei Erfolgspositionen Stärkenorientierung, Sinnorientierung und Kundenorientierung und stellt die exzellente Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten ins Zentrum aller Bemühungen. Die Zahnarztpraxis wird als kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen noch glaubwürdiger und stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit. Andererseits stellt die strukturierte und professionelle Abwicklung des Kreditmanagements durch ein spezialisiertes Unternehmen wie die Zahnärztekasse AG die Liquidität der Zahnarztpraxis auf eine solide Grundlage. Die Honorareinnahmen fliessen sozusagen von selbst.

Summa summarum gibt es für Frauen keinen Grund, die unternehmerische Ambition zu Gunsten familiärer Verpflichtungen zurückzustellen. Die Rolle als Unternehmerin mit eigener Zahnarztpraxis und die Mutterrolle sind durchaus vereinbar. Was es dazu braucht, sind die richtige Haltung und eine Unternehmensstrategie mit richtig gesetzten Prioritäten.